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Warum Value Valves bei Montage und Bestellung direkt vom ERP-System profitiert

Andreas Gürsch
Firmensitz Value Valves

Value Valves: Unsere Lösung auf Basis von Haufe X360 sorgt für das nötige Tempo im Montagebereich und bei der Bestellverarbeitung.

Anselm Chang, Geschäftsführer von Value Valves
„Wir haben mit kleinen Iterationsschritten eine gute Lösung implementiert, die erkennbar zu unseren Aufgaben passt und jederzeit erweitert werden kann. Zum Beispiel unser Montagebereich profitiert von deutlich einfacheren Prozessen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Arbeit von express Cloud solutions.“

Anselm Chang, Geschäftsführer von Value Valves

Mit Armaturen für industrielle Rohrsysteme punktet Value Valves im Markt und passt dabei selbst Standardprodukte individuell an. Unsere Lösung auf Basis von Haufe X360 sorgt für das nötige Tempo im Montagebereich und bei der Bestellverarbeitung.

Auf einen Blick

Der Mehrwert für Value Valves

  • Einfach: Steuerung der Montage mit auftragsübergreifenden Fertigungslisten
  • Rasant: Suche nach Artikeln mithilfe von definierten Tag-Feldern
  • Aktuell: Alle Bestandsinformationen im ERP-System – als wichtige Infobasis für die Angebotserstellung
  • Flexibel: Bestellungen mit kundeneigenen ID-Nummern – inkl. einfacher Zuordnung zu den Artikelnummern von Value Valves
  • Direkt: Angebotserstellung für projektspezifische Produkte ohne Anlage eines neuen Artikels im System
  • Geplant: Automatisierte Bestellvorschläge bei Erreichen eines Mindestbestands im Lager

Per ERP die internen Prozesse deutlich vereinfachen

5 Fragen – 5 Antworten zu unserer Haufe X360 Lösung bei Value Valves

1. Wie war die Ausgangslage?

Ob Chemieanlagen, Energiewirtschaft oder landwirtschaftliche Bewässerung – auf sogenannte Absperrklappen kann man hier kaum verzichten. Mit ihrer Hilfe lassen sich Rohrleitungen an beliebigen Punkten öffnen oder verschließen, wobei jede Lösung präzise zur individuellen Aufgabe passen muss. „Genau an dieser Stelle kommt unser Know-how zum Tragen“, erklärt Anselm Chang, Geschäftsführer von Value Valves mit Sitz in Ettlingen. „Wir beraten den Kunden. Das Ziel ist in jedem Fall eine leistungsstarke Lösung.“ Dabei verfügt die deutsche Vertriebsgesellschaft eines taiwanesischen Herstellers einerseits über eine große Auswahl an Standardprodukten. Andererseits steht sogar die Engineering-Abteilung in Fernost bereit, wenn Kunden sehr spezielle Absperrklappen benötigen. Allerdings stieg unter diesen Vorzeichen auch die Zahl der Artikelvarianten immer weiter an, was das etablierte Warenwirtschaftssystem von Value Valves an seine Grenzen brachte. „Es wurde zunehmend schwierig, den Überblick zu wahren. Hierzu fehlte beispielsweise eine übergeordnete Suche nach Artikeleigenschaften“, betont Anselm Chang.

2. Wie kam es zur Wahl von Haufe X360?

In der Folge entschied sich der Geschäftsführer dafür, auf moderne ERP-Technologie umzusteigen. Dazu hörte er viele Podcasts zum Thema, informierte sich im Internet und testete diverse Lösungen. Und was gab am Ende den Ausschlag? „Haufe X360 wirkte auf mich sehr modern. Außerdem überzeugte die flexible Struktur mit der Möglichkeit, Oberflächen und Funktionen sehr präzise an die eigenen Aufgaben anzupassen. Für mich heißt das einfach: Ich bin gut vorbereitet für etwaige unternehmerische Veränderungen.“

3. Wie erfolgte die Modellierung des ERP-Systems durch unsere Experten?

Gründlichkeit vor Tempo – dieses Motto prägte dann auch unsere Zusammenarbeit mit Value Valves. So startete das Ganze mit einer längeren Reihe von Onlineworkshops, in denen viele Fragen geklärt wurden. Interessanterweise hebt Anselm Chang gerade diese Remote-Arbeitsweise lobend hervor: „Auf mich wirkte das Ganze wie ein Test zur Cloudfunktionalität von Haufe X360 – frei nach dem Motto: Wenn bereits die Implementierung von jedem Ort aus funktioniert, dürfte das für die alltägliche Nutzung erst recht gelten.“

4. Was zeichnete die Umstellung ansonsten aus?

Darüber hinaus gab es präzise Flowcharts, um Abläufe zu visualisieren bzw. ihre Umsetzung im ERP-System zu diskutieren. Anschließend wurden Details optimiert, dabei aber umfangreiche Individualentwicklungen vermieden. Am Ende dauerte die „Konfiguration mit Bordmitteln“ trotzdem länger als bei vergleichbaren Implementierungen – rund ein Jahr vom ersten Kennenlern-Gespräch bis zum Go-Live. Die für die Einarbeitung des Geschäftsführers benötigte Zeit bestimmte dabei das Tempo. Ist er trotzdem zufrieden? „Absolut“, antwortet Anselm Chang. „Es nützt mir ja nichts, wenn wir möglichst schnell live gehen, dann aber das System noch nicht zu 100 Prozent beherrschen. Das wollte ich unbedingt vermeiden.“

5. Wie profitiert das Unternehmen vom neuen ERP?

Angebotserstellung: Viele Anfragen erreichen Value Valves per E-Mail, wobei sich alle Angebote zu Standardprodukten jetzt mit wenigen Klicks erstellen lassen. Benötigt der Kunde stattdessen ein sehr individuelles Produkt, kann Anselm Chang je nach Einzelfall entscheiden, ob er für das neue Produkt eine Artikelnummer anlegt – oder es im Auftrag als „Nichtlagerartikel“ ohne Nummer erfasst. Auch im zweiten Fall sorgen diverse vorbereitete Standardtexte für Tempo bei der Erstellung des Angebots.

Montage: Anschließend profitiert auch die Montage von der ERP-Anbindung. Dazu muss man wissen, dass selbst Standard-Absperrklappen mit individuellen Details ausgeliefert werden – der Kunde wählt etwa zwischen verschiedenen Handhebeln oder Klappen. Folglich benötigen Montagemitarbeiter präzise Infos zur gewünschten Ausführung, die ihnen wiederum das ERP-System bereitstellt. Dazu kommt: Haufe X360 erzeugt eine „auftragsübergreifende“ Fertigungsliste. Mit ihrer Hilfe erkennen die Monteure auf einen Blick, welche Komponenten für mehrere Aufträge benötigt werden. „Das minimiert den Aufwand“, sagt dazu Anselm Chang. „Schließlich müssen die Kollegen nicht mehr für jeden Auftrag einzeln ins Lager laufen. Stattdessen legen sie sich alle Teile für die Aufträge eines Tages zurecht und montieren in einem Prozess.“

Erweiterungen: Zukünftig sollen kontinuierlich weitere unternehmerische Prozesse im ERP-System abgebildet werden. „Wir denken hier etwa an eine Speditionsanbindung oder eine Vernetzung mit DATEV“, sagt dazu Anselm Chang, der im Übrigen noch etwas anderes im Sinn hat: Am Standort von Value Valves in Ettlingen gibt es ein zweites Unternehmen, das aus seiner Sicht ebenso von der ERP-Modernisierung profitieren könnte. „Wenn wir hier fertig sind, können wir an dieser Stelle weitermachen.“